Natürliches Gewässer Quellitzsee

Problem: Verschlammung, Verlandung, Blaualgenblüte

Projekt-Highlights

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Erste offizielle SchlixX Plus-Anwendung in Bayern
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Überproportional erfolgreich mit bis zu 75% Abbau organischen Materials
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Gewährleistung der Durchführung der renommierten Hof-Regatta auf dem Quellitzsee

Die Ausgangslage

Wenn aus Plan B eine 1a-Lösung wird.


Der bayerische Quellitzsee, südöstlich von Hof in der Region Tauperlitz gelegen, ist ein natürliches Gewässer von 6 ha Größe und beliebtes Ziel für Schwimmer und Angler. In der Vergangenheit wurden diese Freizeitvergnügen gelegentlich von starken Blaualgenblüten getrübt – und im Jahr 2013 stellten die Behörden der Stadt Döhlau ein weiteres Problem fest: Der See war bereits so weit verschlammt, dass unmittelbarer Handlungsbedarf bestand.

Plan A: eine Insel aus Schlamm

Die klassische Vorgehensweise, ein Ausbaggern mit der anschließenden teuren Entsorgung des organischen Schlamms, stellte sich als zu kostspielig heraus. Stattdessen wurde ein anderer Plan verfolgt: Der See sollte abgelassen, der Schlamm ausgetrocknet und anschließend zu einer Insel im See aufgeschüttet werden. Dieser Ansatz hatte jedoch zwei entscheidende Nachteile: Zum einen wäre das organische Material nach wie vor im Wasser verblieben und würde auch in Zukunft schädigend wirken. Zum anderen hätte dies bedeutet, dass ein für die Region immens wichtiges Sportereignis ausgefallen wäre: Die jährlich stattfindende Hof-Regatta mit über 1000 Teilnehmern, ein prestigeträchtiges Saisonhighlight im internationalen Kanusport.

Die Lösung

Plan B: die „Bürgermeisterliche“ Lösung

Der Bürgermeister der Stadt Döhlau wollte sich damit nicht abfinden. Bei seiner Suche nach Alternativen stieß er auf das Verfahren von OASE. Bereits nach dem ersten Termin, bei dem unsere Experten die umweltschonende Wirkweise der SchlixX Plus Mikroorganismen vorstellten, war er überzeugt: Genau das ist der richtige Weg, um den See und die Regatta für die Stadt und die Bürger zu retten. Er holte alle Entscheider an einen Tisch. Gemeinsam mit Stadträten, Behördenvertretern und OASE-Experten beschloss man einen ersten Testlauf in der ruhigen Wintersaison, ohne Fische und ohne Badebetrieb: Der See sollte halb abgelassen werden, um dann auf einer Teilfläche eine SchlixX Plus-Anwendung durchzuführen.

Start frei – und das gleich zweimal

Im April 2014 war es so weit: Die Stadt hatte durch Voruntersuchungen die Schlammhöhe ermittelt und das OASE-Spezialboot legte ab, um die notwendigen 1,5 t SchlixX Plus auf dem halben Quellitzsee auszubringen. Alles lief perfekt – nur die Witterungsumstände spielten nicht mit. Denn bei Kontrolluntersuchungen stellte sich heraus: Bedingt durch die niedrigen Temperaturen hatte der Schlamm eine feste, undurchlässige Oberfläche gebildet. Die Folge: Das ausgebrachte Material konnte nicht in den Schlamm eindringen, um seine Wirkung zu entfalten. Aber auch für diese Herausforderung fanden die OASE-Spezialisten eine Lösung: Sie entwickelten ein Injektions-Verfahren, durch das SchlixX Plus auch in die unteren Schlammschichten gelangen konnte. 


Die Erfolge

Ein See atmet auf - und viele mit ihm


Um den Effekt der SchlixX Plus-Anwendung zu protokollieren, ließ die Stadt die Schlammhöhen regelmäßig von Tauchern messen – an geheim gehaltenen Stellen, um Manipulationen auszuschließen. Was die Taucher an Ergebnissen mit nach oben brachten, konnte sich sehen lassen: Bereits im Juni war die Schlammhöhe um 10 bis 15 Zentimeter zurückgegangen. Und im Juli 2014 konnte eine immense Schlammreduktion von 50-75% der ursprünglichen Menge verkündet werden. 



Und wie sah es mit der Wasserqualität aus? 

Das Wasserwirtschaftsamt, das Gesundheitsamt, OASE selbst und auch die Mitglieder des Fischereivereins kamen mit ihren Untersuchungen zu einem klaren Ergebnis: Die Anwendung hat die Qualität des Wassers nicht beeinträchtigt – aber dafür erhebliche Mengen Schlamm abgebaut. Mit weiteren positiven Zusatzeffekten: Mit der Reduktion von organischem Material wird Algen eine relevante Nahrungsquelle entzogen und so deren Ausbreitung erschwert. Und das Ganze zu deutlich geringeren Kosten im Vergleich zum herkömmlichen Ausbagger-Verfahren.

Am Ende des Behandlungszeitraums wies der See statt der ursprünglichen enormen Schlammhöhe nur noch eine Schlammschicht von 5-25 cm auf. Ein Gesamtresultat, das Naturliebhaber, Badegäste, Angelsportler und natürlich die Regatta-Teilnehmer und -Organisatoren gleichermaßen hoch zufrieden stellte.

Zahlen und Fakten

ProjektnameQuellitzsee
LandDeutschland
WassertypSüßwasser
Art und GrößeNatürliches Gewässer, 6 ha
ProblemstellungVerschlammung, Verlandung und Blaualgenblüte
Angewendetes ProduktSchlixX Plus
Zeitraum und Art der Anwendung2014: mit Hilfe eines Spezialwasserfahrzeugs wurden 1,5 t SchlixX Plus auf 15.000 m2 im ablaufnahen Bereich des Sees eingebracht
Ergebnis der AnwendungReduktion der Schlammschicht auf 5-25cm = Schlammreduktion um 50-75% ohne Freisetzung von Nährstoffen

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